Donnerstag, 22. März 2012

[Buch] Stephan M. Rother - Ich bin der Herr deiner Angst

Quelle

Genre: Thriller
Sprache: Deutsch
Verlag: rororo (2012)

In einem Bordell des Hamburger Rotlichtviertels geschieht ein grausamer Mord. Als Hauptkommissar Jörg Albrecht und seine Kollegin Hannah Friedrichs am Tatort eintreffen, müssen sie erschrocken feststellen, dass es sich bei dem Opfer um einen Kollegen handelt. Doch sie ahnen nicht, dass dies erst der Beginn eines Falles ist, bei dem sie mit einem Täter konfrontiert werden, der in die Abgründe der menschlichen Seele blickt um nur eines zu erzeugen: Angst.

Ich bin kein typischer Thriller-Leser. Eigentlich bin ich überhaupt kein Thriller-Leser, denn bislang schaffte es kein Buch dieses Genres, mich wirklich zu fesseln. In diesem Fall ist das anders.
Schon die ersten Seiten einer Leseprobe haben mich in ihren Bann gezogen. Stephan M. Rother schreibt in einem sehr eingängigen und leichten Stil, der neben bedrückenden Passagen auch viel Humor enthält. Und vor allem kann er eines erzeugen: Angst. Als ich nachts in einem wenig beleuchteten Raum las, lösten einige Kapitel doch leichte Beklemmungen in mir aus. Ich war sehr froh, dass dieses Buch keine Bilder enthielt, denn sonst hätte ich mich vermutlich allein beim Umblättern der Seite furchtbar erschrocken. Doch gleichzeitig fiebert man als Leser dem hoffentlich alles auflösenden Ende endgegen, sodass man gar nicht darüber nachdenkt, eine erholende Lesepause einzulegen.

Das Buch besitzt ein gängiges Krimi-Schema, was bedeutet, dass alles mit einem Mord beginnt und anschließend arbeitet ein steigender Spannungsbogen auf eine doch recht überraschende Auflösung am Ende hin. Besonders ist jedoch die Erzählweise. Während einige Abschnitte aus Jörg Albrechts Perspektive in der dritten Person erzählen, sind die Kapitel mit Hannah Friedrichs in der ersten Personen geschrieben. Hin und wieder erzählen jedoch sehr kurze Kapitel, die sogenannten "Zwischenspiele", aus dem Blickwinkel einer vorerst unbekannten Person. Die Protagonisten sind dabei sympathisch und realitisch. Auch dann, wenn man ihnen beim Lesen aufgrund ihres Handelns gerne einmal eine schwere Frucht an den Kopf werfen möchte.

Ich kann zwar nur aus der Sicht eines Thriller-Laien von diesem Buch berichten, jedoch war es für mich ein toller Einstieg in ein Genre, welchem ich vorher kaum Beachtung geschenkt habe. Nun werde ich sicher häufiger einmal Ausflüge, in diese Geschichten wagen.

Bewertung: xx
Fazit: Ein spannender Thriller über die Angst des Menschen!

Kommentare:

  1. Klingt irgendwie eher so uninteressant :o

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  2. Uh ich bin ja garnicht für Thriller aber der klingt schon interessant

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    1. Ich hätte auch nicht geglaubt, dass ich das Buch gut finden würde. Aber für Thrillerlaien scheint es eine gute Einstiegshilfe für das Genre zu sein. ;-)

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  3. Natürlich klingt das interessant! Wer meinen Nachnamen sein Eigen nennt, muss schließlich was auf dem Kasten haben. Also ruhig mehr davon! :-)

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    1. Könnte es sein, dass du voreingenommen bist? ;---)

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  4. Zeigst du mir ne lange Nase? Unverschämt sowas. Da zeig ich zurück: :---> Und zu deiner Frage: Jawoll!

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