Dienstag, 9. November 2010

[Rezension] Joanne Harris - Feuervolk

Quelle

Genre: Fantasy, Jugendliteratur
Sprache: Deutsch
Verlag: cbj
Orginaltitel: Runemarks

Inhalt in einem Satz:
Maddy Smith lebt durch die Rune auf ihrer Hand ausgegrenzt in ihrem Heimatdorf, bis sie sich plötzlich durch die Begegnung mit dem mysteriösen Wanderer Einauge in einem Kampf zwischen alten und neuen Göttern wiederfindet.

Meinung:
„Feuervolk“ ist oberflächlich betrachtet ein schöner, solider Fantasy-Roman der Autorin Joanne Harris. Vor allem Fans der nordischen Götterwelt werden sehr viel Spaß an den einzelnen Charakteren haben.
Die von Harris beschriebene Welt ist jedoch recht komplex und so enthalten die ersten Kapitel immer wieder Beschreibungen der verschiedenen Weltebenen (insgesamt 9) und Götter. Dies kann recht verwirrend und anstrengend sein. Die Weltenkarte am Anfang des Buches erweist sich somit wirklich als Hilfe.
Hat man sich dort jedoch erst einmal eingefunden, findet man sich in einer Welt voll von nordischer Mythologie, Runen, Magie, einem furchteinflößenden Orden und dem Kampf zwischen den alten Göttern und dem Namenlosen wieder.
Und während des Lesens erkennt man, dass hinter der Geschichte mehr steckt, als man anfangs dachte.
Trotzdem fiel es mir persönlich schwer, mich vollständig auf das Buch einzulassen. Das Potential, welches die vielen verschiedenen Charaktere und die umfangreiche Welt gehabt hätten, konnte gar nicht vollständig ausgeschöpft werden und hätte sicher noch zwei, drei Bände mehr erfordert. So war es eine recht geradlinige Geschichte in einer Welt voller Möglichkeiten.

Bewertung: ✭✭✭✰✰

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